Kingston Technology und Ponemon Research präsentieren USB-Security-Studie Schweiz
• Schweizer Unternehmen räumen dem Thema Sicherheit hohe Priorität ein. Dennoch werden häufig keine Sicherheitsrichtlinien für USB-Sticks implementiert, um die Sicherheit zu gewährleisten.
• Mitarbeitende unterschätzen beim Umgang mit USB-Sticks die Sicherheitsrisiken und gefährden so vertrauliche Unternehmensdaten.
 
Kingston Digital Europe Ltd, gibt die Ergebnisse der Umfrage "Zur Lage der USB-Speichersicherheit in Schweizer Unternehmen und Behörden" bekannt, die vom Ponemon Institute in zehn europäischen Ländern durchgeführt wurde. Dabei wurde ermittelt, wie Unternehmen mit den Sicherheits- und Datenschutzanforderungen für Daten umgehen, die auf USB-Sticks gesammelt und gespeichert werden. Die Studie bestätigt, dass viele Unternehmen das Risiko unverschlüsselter USB-Sticks ignorieren und keine angemessenen Sicherheitsrichtlinien für die Verwendung von USB-Sticks umsetzen. Die Umfrage hat ausserdem länderabhängige Unterschiede bei der Vorgehensweise und der Implementierung von Sicherheitsnormen für USB-Sticks zum Vorschein gebracht.
 
Weniger als 40% der Schweizer Unternehmen mit neuester Technologie gerüstet
Die europäische Umfrage, die als Erweiterung einer zuvor in den USA stattgefundenen Studie durchgeführt wurde, zeigt, dass Unternehmen dringend sicherere USB-Produkte und Richtlinien benötigen. Insgesamt wurden 2‘942 IT-Spezialisten mit einer durchschnittlichen Erfahrung von 10,75 Jahren in der IT-Branche oder in der IT-Sicherheitsbranche in Dänemark, Deutschland, Grossbritannien, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Norwegen, Schweden, der Schweiz und Polen befragt, die geschlossen die Bedeutung von USB-Sticks für die Produktivität in ihrem Unternehmen bekräftigt haben. In der Schweiz bestätigten weniger als die Hälfte (40%) der Befragten, dass ihre Unternehmen über die nötigen Technologien verfügen, um das Herunterladen von vertraulichen Daten auf USB-Sticks durch unbefugte Personen zu verhindern oder schnell zu entdecken. Die Statistiken zeigen zudem, dass die meisten Unternehmen in der Schweiz immer noch mehr tun müssen, um die Risiken durch die Verwendung von unverschlüsselten USB-Sticks zu reduzieren. So haben 59% der Befragten in den letzten zwei Jahren vertrauliche Daten verloren, weil USB-Sticks abhanden gekommen sind.
 
Deutschland setzt Sicherheitsmassnahmen am konsequentesten durch
Vergleicht man die einzelnen europäischen Länder, so ist das Bewusstsein für die Bedeutung von USB-Sicherheit in Deutschland am grössten. In unserem Nachbarland werden auch die meisten Sicherheitsmassnahmen umgesetzt. 62% der Befragten bestätigen, dass ihr Unternehmen über eine angemessene USB-Sicherheitspolitik verfügt, um einen Missbrauch durch Angestellte zu verhindern. Im Gegensatz dazu sind Grossbritannien, Frankreich und Polen am meisten gefährdet: 73% der Befragten in Grossbritannien, 85% in Frankreich und 83% in Polen geben an, dass Mitarbeitennde USB-Sticks ohne Erlaubnis verwenden.
 
Die Studie verdeutlicht die weitverbreitete Gefährdung von USB-Sticks
  • In Europa geben 75% der Befragten an, dass die Mitarbeiter in ihren Unternehmen USB- Sticks verwenden, ohne vorher eine Genehmigung einzuholen.
  • 63% der Befragten bestätigten, dass Mitarbeiter ständig oder sehr häufig  USB-Sticks  verlieren, ohne die zuständigen Verantwortlichen zu informieren.
  • In Frankreich, Grossbritannien und Polen ist die Rate der Verstösse gegen die  Datensicherheit in Folge von abhanden gekommenen USB-Sticks am höchsten.

 
Einstellung zum Thema USB-Sicherheit in Europa unterschiedlich
«Wir bei Kingston glauben, dass eine fehlende Übersicht der verwendeten USB-Sticks sowie ein nicht ausreichender Know-how-Transfer zum Thema IT-Sicherheit in den Unternehmen dazu beitragen, dass bei der Verwendung von USB-Sticks eine überwältigende Datenmenge verloren geht», Christian Marhöfer, Geschäftsführer Kingston Technology GmbH.  «Noch zu viele Unternehmen gehen davon aus, dass jeder Versuch, ein Gerät wie einen USB-Stick zu kontrollieren, sinnlos und kostspielig ist und sowohl Budget- als auch Produktivitäts-Einbussen mit sich bringt. Eine einfache Bedarfsanalyse und das Wissen, dass es eine Reihe benutzerfreundlicher, kosteneffektiver, sicherer USB-Speicherlösungen gibt, kann Unternehmen einen grossen Schritt weiter bringen, das Problem in den Griff zu bekommen.» Dr. Larry Ponemon, CEO des Ponemon Institute, ergänzt: «Auch wenn die Einstellung zum Thema USB-Sicherheit in ganz Europa unterschiedlich ist, unterstreichen die vorliegenden Gesamtergebnisse, dass vielen Unternehmen noch immer eine strenge und sichere Datenschutzpolitik fehlt und ein grosses Loch in den Sicherheitsstrategien klafft. Kaum ein Monat vergeht, in dem in den Medien nicht von einem Verlust von vertraulichen Daten auf einem USB-Stick berichtet wird. Daher hoffen wir, dass die Umfrageergebnisse europäische Unternehmen wachrütteln werden.»

www.kingston.com/de
 

 

 

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